|
08.09.2026
12:30 Uhr
|
Die Deutsche Bahn prüft, das imposante Gebäude in Leipzig von privaten Investoren zurückzukaufen. Der Preis wäre hoch für das Staatsunternehmen, das vor allem Geld für die Sanierung braucht.

Der Hauptbahnhof in Leipzig inklusive vieler Geschäfte und Restaurants ist einer der größten in Deutschland.
Jan Woitas/dpa
Es gibt im Fußball das Tor des Jahres, es gibt die Sportler des Jahres, den Vogel des Jahres – und den Bahnhof des Jahres. Der wird alljährlich von der Allianz pro Schiene gekürt, einer Lobbygemeinschaft für eine bessere Bahn. Bereits 2011 war Leipzig an der Reihe, als „Europas größter Kopfbahnhof“, einem „architektonischen Meisterwerk“. In diesem Jahr könnte das Schmuckstück in Leipzig in anderer Hinsicht erneut in den Blickpunkt rücken.
Die Trasse sei „enorm wichtig“ und könnte in den 30er-Jahren fertig sein, sagt Schienennetzchef Philipp Nagl. Ob das den umstrittenen Brenner-Nordzulauf überflüssig macht, muss der Bundestag entscheiden.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: